Herzlich willkommen

Sich für eine Weile dorthin setzen, was alle besitzen…

….in den öffentlichen Raum

Wir wollen gemeinsam versuchen, eine Strasse, einen Platz temporär zu erobern.

Mit unserem eigenen Stuhl, den wir mitbringen, lassen wir uns im öffentlichen Raum nieder, als wäre es unser Wohnzimmer. Die Gäste, die mit uns den Platz teilen, müssen sich untereinander nicht kennen.

Wir werden eine Stunde Zeit miteinander verbringen, eine Aktion wird uns verbinden. Im Anschluss tauschen wir uns über das Erlebte aus.

Machen Sie mit!

Mai 2016 vorm Jennewein
2017 vorm Jennewein Foto: Beate Henkel

 

Wir freuen uns, wenn Ihr mit uns stuhldistelt. „Stuhldisteln, chaisechardonner, chairthisteling“ beschreibt die Tätigkeit, sich mit dem eigenen Stuhl im öffentlichen Raum aufzuhalten.

 

Foto: Claudia Döring

Unser Logo ist der Stuhl, gepaart mit der Silberdistel, einer dornigen, kurzstieligen Pflanze, die im ganzen europäischen Raum wächst. Sie steht unter Naturschutz. In ihrer Wurzel steckt Heilkraft. Samen sind käuflich zu erwerben. Als Kaltsamer sind sie schwer zum Wuchs zu bringen, leichter ist es, sie beim Samen Schmitz am Viktualienmarkt im Mai als Pflanze zu kaufen.

Der öffentliche Raum ermöglicht wieder oder erneut Kontemplation und Aktion. Er bietet Gelegenheiten für Begegnungen, für Austausch, für Ungeplantes, für Verweilen, für Spielen, für Gestalten, für friedliche und freudvolle Interaktion, für Lachen, für Erinnern (was erzählen die Gebäude, wie war der Ort, als es noch wenig Verkehr gab..) und vor allem für das Gestalten, für Kunst, für Aktionen, die den öffentlichen Raum beleben.

 

MARKE (gemeinsam) entwerfen:

Unsere Marke sind zunächst unser eigener Stuhl (ein transportabler Zweisitzer, selbst angemalt, es kann auch der eigene Rollstuhl sein. Ein kleiner Tisch, ein Solarofen, Wasserinstallationen, Bäume auf Rollen können sich dazugesellen….. alles ist mobil. Unser Erkennungsfarbe ist die silberne Farbe, unsere Pflanze die Silber-Distel.

 

VORGEHEN:

Wir, die STUHLDISTELNDen suchen uns bestimmte Plätze aus, weit ab von den Fußgängerzonen oder verkehrsberuhigten Zonen und halten uns dort zu einer bestimmten Uhrzeit in der Woche auf und schauen, was mit uns und was mit dem Raum passiert. Was nehmen wir wahr? Was empfinden wir in der Öffentlichkeit? Was ist der öffentliche Raum? 

Wir dokumentieren und tauschen uns im Anschluss aus.