Herzlich Willkommen

„Wenn das TAL Ihr Wohnraum wäre….“

Bei unseren dritten Zukunftsgesprächen auf den Bürgersteig sprechen gemeinsam Experten, Betroffene und Interessierte über Ideen und Lösungsansätze, unseren öffentlichen Raum betreffend:

Am Sonntag, den 9. Oktober 2022 um 14:30 zeigen Grundschulkinder der Herrnschule ihre Sicht auf die Straßen, Plätze und die Spielplatzgestaltung vor ihrer Schule in einer Ausstellung. Ilga Fink, die Kinder- und Jugenbeauftragte des Bezikksausschusses 1 wird uns einführen. Um 16:00 werden Entwürfe zu neuartigen, öffentlichen Toiletten vorgestellt mit einer Einführung von Claudia Döring, Stadtsoziologin zur EINSCHÜTT. In einem Bach nahe dem TAL wurden im Mittelalter die Fäkalien der Stadt entsorgt, wie wollen wir das Problem heute lösen?

Am 16. Oktober 2022 um 14:30 spricht Annette Rinn, Planerin über die Anforderungen an eine innnerstädtische Straße in Bezug auf Klima, Aufenthalt und Besonderheiten und denkt mit uns, darüber nach, ob es nicht eine neue Straßen- Odrnung geben müsse und um 16:00 Bernadette Felsch vom Münchner Forum darüber, wem der öffentliche Raum gehört.

Am 23. Oktober 2022 um 14:30 erläutert Konrad Bucher vom Ökologischen Bildungszentrum (ÖBZ) anhand des Grünstreifens in der Westenriederstraße wie Biodiversität Einzug halten kann. Im Anschluß werden die Ergebnisse unserer Stuhldistel-Aktionen von 2020, 2021 und 2022 an den Bezirksausschuss, kommunale Referate, Politik und bürgerchaftlich Engagierte übergeben in einfacher Sprache

 
 
Einstündiges Interview von Harald Schellander/ Institut für Zukunftskompetenzen / Klagenfurt mit Claudia Döring / Stuhldisteln/ München über die Zukunft des innerstädtischen Straßenraumes nach dem ersten Wohnzimmer: TAL-Wohin? für das
Institut für integrale Studien: IFIS im Rahmen des EU-Projekts: LIFT-POLITICS  06.01.2021

https://www.youtube.com/watch?v=DupAxJ5i2-o

 
 

Sich für eine Weile dorthin setzen, was alle besitzen… in den öffentlichen Raum.

Denn alles, was wir kurzfristig im öffentlichen Raum nutzen, gilt als Gemeingebrauch, nur dauerhafte Nutzung unterliegt der Sondernutzung!

 

Wir freuen uns, wenn Ihr mit uns stuhldistelt. „Stuhldisteln, chaisechardonner, chairthisteling“ beschreibt die Tätigkeit, sich mit dem eigenen Stuhl im öffentlichen Raum aufzuhalten, einen Schutzraum um sich herzustellen, dabei all seine Antennen auszufahren und sich des Ortes gewahr werden zu wollen.

Stuhldisteln will

städtische Strasse erfahrbar machen, indem wir uns Zeit nehmen… mit unserem eigenen Stuhl und mit all unseren Sinnen.

Stuhldisteln erlaubt,

dass wir uns mit unserem privaten Stuhl im öffentlichen Raum niederlassen, als wäre es unser Wohnraum. Die Gäste, die sich uns anschliessen, können zunächst fremd sein. Wenn wir uns aber austauschen, können sie unsere Wahrnehmung, unsere Empfindung und unseren Blick erweitern.

Können wir den Raum wahrnehmen, die Geschichte und Beschaffenheit der Strasse? Welches ist die jetztige Nutzung, welche könnte sie sein?

 

Stuhldisteln plant

2022 weitere Gespräche auf dem Bürgersteig über die zukünftige Strassengestaltung des TALs mit Bürger*innen, Interessierten, Planenden, Verwaltenden…,diesmal auch mit Kindern,

und NEU Workshops zur Straßen-Ordnung

und weitere „postcoronale“ Hingucker im öffentlichen Raum oder den – schon mehrfach durchgeführten – Chairwalks (siehe Aktionen)

 

Stuhldisteln hat sich den Chairwalk zum Vorbild genommen. 2011 wurde er von Norbert Schaaf aus Melbourne nach Deutschland mitgebracht. Dabei fand im Rahmen der Sozialen Skulptur München anläßlich des 90. Geburtstag von Joseph Beuys der erste Münchner Chairwalk vor der Pinakothek der Moderne statt.

 

Sie sind neugierig? Sie wollen selbst stuhldisteln oder eine Stuhldistelaktion durchführen? Wir planen und verwirklichen Aktionen in und um München, Berlin, Villach, Graz (Österreich) und …? 

Wir freuen uns über Ihre Ideen und eine Nachricht an: info@stuhldisteln.de.